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FCG/GPA: Freien Sonntag in der aktuellen Arbeitszeitdebatte nicht vergessen
06
März

FCG/GPA: Freien Sonntag in der aktuellen Arbeitszeitdebatte nicht vergessen

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Freier Sonntag wichtig, um individueller und entgrenzter Arbeitswelt etwas entgegenzusetzen

„Weniger arbeiten, mehr leben“: so könnte man den Zeitgeist unserer Gesellschaft beschreiben. Die Debatte um eine Arbeitszeitreduktion nimmt angesichts dieser Haltung wieder Fahrt auf. Am 3. März, dem Internationalen Tag für den arbeitsfreien Sonntag, erinnert die Fraktion Christlicher Gewerkschafter*innen aber auch daran, wie wichtig es ist, einen gemeinsamen freien Tag in der Woche zu haben. „Denn jede Gesellschaft verliert den Zusammenhalt, wenn es nicht möglich ist, eine gemeinsame Auszeit zu nehmen“, so Wolfgang Pischinger, Vorsitzender der FCG in der Gewerkschaft GPA. Vor allem für Familien sei der Arbeitsfreie Sonntag wesentlich, betont die FCG. „Könnten wir uns alle einen persönlichen und beliebigen Tag frei nehmen, dann geht eine gemeinsame und verlässliche Struktur, die vor allem für Kinder wichtig ist, verloren“, so Pischinger.

Mehrheit der Österreicher*innen wollen arbeitsfreien Sonntag

Die Mehrheit der Österreicher*innen wollen den Sonntag frei. Bei den Beschäftigten im Handel, die von den Sonntagsöffnungen am stärksten betroffen wären, liegt der Anteil derer, die sonntags nicht arbeiten wollen, bei über 80 Prozent, laut einer Studie der GPA.
In den vergangenen Jahren stieg der Anteil der Erwerbstätigen, die am Sonntag arbeiten müssen, kontinuierlich an. Etliche Beschäftigtengruppen wie etwa im Gesundheitswesen, bei Öffentlichen Verkehrsanbietern, der Gastronomie oder bei der Polizei müssen ohnehin am Sonntag arbeiten, um das Leben am Laufen zu halten. Denen gebührt ein großes Dankeschön für ihre wertvolle Arbeit.

Von Wirtschaftsseite gibt es in regelmäßigen Abständen den Ruf nach einer Ausweitung der Sonntagsöffnung. Etwas, das auch FCG/GPA Bundesgeschäftsführer Mag. Markus Hiesberger dezidiert ablehnt:
„Immer mehr Menschen arbeiten, wo und wann sie wollen. Umso wichtiger sehe ich einen freien Tag, der uns Zeit zum Durchatmen und Innehalten ermöglicht. Der uns aber auch Raum für gemeinsame Interessen und ehrenamtliche Aufgaben gibt“, so Hiesberger. Feuerwehr, Sportvereine und viele andere, für die Zivilgesellschaft wichtige Vereine, würden ohne Freiwillige nicht funktionieren. Ein gemeinsamer freier Tag sei wichtig für die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Zusammenleben in einer Gesellschaft, sind die Christlichen Gewerkschafter*innen in der Gewerkschaft GPA überzeugt. Und das ist auch das, was die Menschen wollen.

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